Sexualität - Supervision und Coaching für Helfer*innen

Florian Friedrich • 18. November 2025

Supervision für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen und Psycholog*innen in Salzburg / Wien / Hamburg

Alle Menschen, die professionell, psychologisch und pädagogisch mit Menschen arbeiten, haben es früher oder später mit der Sexualität ihrer Klient*innen und Patient*innen zu tun, seien es Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder alte bis hochbetagte Personen. Dabei stoßen wir manchmal auch an unsere eigenen Grenzen und werden mit unserer eigenen Sexualität konfrontiert.

Coaching und Supervision können Ihnen helfen, kompetent und professionell mit der Sexualität Ihrer Schutzbefohlenen umzugehen.


Ich bin Sexualtherapeut und Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt Körperpsychotherapie und Trauma in Salzburg und Hamburg. In diesen Städten sowie in Wien komme ich auch gerne in Ihre Organisation oder Einrichtung. Des Weiteren sind auch online-Supervisionen und online-Coachings möglich. Ich biete sowohl Team- als auch Einzelsupervisionen an.

Sex und Sexualitäten - Supervision für Helfer*innen

Selbsterfahrung zur eigenen Sexualität, zum Körpererleben und zur Sinnlichkeit

Viele professionelle Helfer*innen, darunter auch Psycholog*innen und Psychotherapeut*innen tun sich schwer damit, offen, unbefangen und frei über Liebe, Partnerschaft, Erotik, Selbstbefriedigung, sexuelle Orientierungen und Sexualität mit ihren Klient*innen und Patient*innen zu sprechen.

Oft besteht hier auch eine diffizile Gratwanderung zwischen Tabuisierung und Aufdringlichkeit bzw. Übergriffigkeit. Denn ich sollte ja den Raum eröffnen, Erotisches und Sexuelles anzusprechen, dies dem Gegenüber aber nicht aufdrängen oder aufzwingen.

Zudem sind viel Halbwissen, Unwissen, Mythen, Märchen und falsche Informationen im Umlauf, wenn es um Sexualitäten geht. Diese führen zu irrigen Erwartungen und machen uns Druck und Stress.


Ich biete Selbsterfahrung und Workshops zum eigenen Körpererleben und zur vertieften Reflexion und dem Spüren eigener körperlicher, sexueller und sinnlicher Bedürfnisse.

Dazu kann ich Ihnen auch ein breites Repertoire an Methoden und Übungen aus der körperorientierten Sexualtherapie (Sexocorporal) und Sexualberatung anbieten, wie etwa Beckenbodentraining für Frauen* und Männer*, Atemübungen und körperpsychotherapeutische Achtsamkeitsübungen.

Film: "Beckenbodentraining für Frauen ab 40"

Sex kann Druck und Stress auslösen

Sex und Sexualitäten sind einerseits etwas sehr Intimes, andererseits finden sie heute in der Öffentlichkeit und in den Medien viel Aufmerksamkeit. Sexualität wird zudem auch vermarktet und kann Konsum- und Leistungsstress auslösen. In der Sexualität können wir uns einerseits authentisch zeigen, andererseits verstecken sich viele Menschen in der Sexualität, etwa dann, wenn sie Sex als narzisstische Kompensation, Krücke oder Suchtmittel missbrauchen. In unserer Gesellschaft erleben wir Sexualität als hoch ambivalent. Ein freier und personaler Zugang zum Sex und zur Sexualität ist in unserer Leistungsgesellschaft bis heute nicht vorhanden.

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Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
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Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
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Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen Rituelle Gewalt und Mind Control – Was wissen wir eigentlich? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Die Macht der Erinnerung Du bist nicht dein Zustand Wenn der Therapeut die Geschichte mitliefert Michaela Huber – Koryphäe, Einfluss und fachliche Kritik Valeria Petkova – Wenn Mind Control zur Erklärung wird Wenn Therapie zur Weltanschauung wird 9. Wenn Therapeut aussteigen – Schuld, Loyalität und der Weg zurück Wenn du als Klient aussteigen willst Wem gehört die Geschichte eines Menschen? Portugal, Netzwerke und die Internationalisierung einer therapeutischen Schule Von SPIEGEL bis zum goldenen Aluhut – Wenn Wissenschaft, Therapie und Medien aufeinanderprallen Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.