Schmerzen beim Sex und bei genitalen Berührungen (Dyspareunie)

Florian Friedrich • 31. Juli 2025

Sexualtherapie in Salzburg, Hamburg, Wien und München

Von Schmerzen beim Sex und/oder bei genitaler Stimulation sind überwiegend Frauen betroffen.


Ich biete psychologische Hilfe an, wenn Sie Schmerzen beim Sex oder bei genitalen Berührungen haben.

Schmerzen beim Sex und bei genitalen Berührungen (Dyspareunie)

Schmerzen im Vaginalbereich

Viele Frauen fühlen beim Geschlechtsverkehr oder bei vaginalen Berührungen Jucken, Brennen, Stechen, Ziehen, Druckgefühle und anderen Missempfindungen.
Diese Missempfindungen werden oft als diffus beschrieben, da sie sich nicht immer genau lokalisieren lassen. Orte der Schmerzen können nicht nur die Klitoris und Schamlippen, sondern auch die vaginale Schleimhaut, der Bauchraum und der Muttermund sein. Bei der Dyspareunie kommt es normalerweise im Gegensatz zum Vaginismus (Scheidenkrampf) nicht zu einer Verkrampfung der Scheidenmuskulatur.


Ursachen der Dyspareunie

Die Ursachen der Schmerzen sind mitunter physiologisch, etwa eine Infektion mit HPV, Scheidenpilzen, Narben, Zysten, Störungen des Hormonhaushalts und Allergien. Jedoch kann die Dyspareunie auch rein psychogene Ursachen haben: Bleibt etwa die sexuelle Erregung aus, dann wird die Scheide nicht ausreichend befeuchtet und es kommt zu Schmerzen beim Sex. Wenn der/die Sexualpartner*in hierauf irritiert ist und der betroffenen Frau Vorwürfe oder Schuldgefühle macht, kann dies die Schmerzen noch zusätzlich verstärken.


In der Sexualtherapie läge dann der Fokus darauf, dass die betroffene Frau lernt, auf ihre sexuelle Erregung oder Unlust/Lust zu hören, zu achten, diese ernst zu nehmen und diese ihrem/ihrer Sexualpartner*in zu kommunizieren. Es geht um das Einfordern von eigenen Bedürfnissen und Grenzen.
Bei Männern ist eine rein psychogen verursachte Dyspareunie übrigens sehr selten. Hier spielen fast immer körperliche Erkrankungen, etwa eine Vorhautverengung oder Prostatabeschwerden, eine Rolle.


Eine Anlaufstelle und Hilfe bei Dyspareunie finden Sie hier:

https://www.vaginismus-selbsthilfe.de/


Franziska Wagner
Schumannstraße 25
85057 Ingolstadt


Kontakt

Telefon: 08418815558
E-Mail: info@vaginismus-selbsthilfe.de

Film: "Keine Scham mehr: Henriekes Erfahrungen mit Vaginismus I 37 Grad"

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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