Erektionsstörung des Penis - Tipps und Übungen

Florian Friedrich • 31. Juli 2025

Was kann ich tun, wenn mein Penis schlapp macht? Welche Übungen gibt es?

Lesen Sie in diesem Beitrag Tipps und Übungen für die Selbstbefriedigung, wenn erektile Dysfunktion oder eine Erektionsstörung Ihnen zu schaffen machen.

Erektionsstörung des Penis - Tipps und Übungen

Übung 1

Bei der Selbstbefriedigung einmal ganz auf die eigenen Gefühle und Empfindungen achten. 

Fragen:

  • Habe ich jetzt gerade überhaupt Lust?
  • Mache ich mir gerade Druck oder Stress?
  • Welche Gefühle und Empfindungen habe ich in meinem Penis?


WICHTIG: ES GEHT BEI DIESER ÜBUNG NICHT UM DAS ERREICHEN EINER EREKTION, SONDERN DARUM, DIE EIGENEN GEFÜHLE UND EMPFINDUNGEN IM KÖRPER UND IM PENIS ZU SPÜREN. 


Übung 2

  • Wenn Sie sich selbst befriedigen, dann achten Sie wieder ganz genau auf die Erregung und die Gefühle in Ihrem Penis. 
  • Befriedigen Sie sich nur solange, bis Sie eine Erektion erreicht haben, dann hören Sie mit der Stimulation auf. 
  • Wenn Ihr Penis wieder völlig erschlafft ist, dann stimulieren Sie sich bitte wieder, bis Sie abermals eine volle Erektion haben, danach unterbrechen Sie die Stimulation wieder, bis Ihr Penis völlig erschlafft ist. 
  • Wiederholen Sie diese Übung insgesamt etwa viermal, bevor Sie sich zur Ejakulation kommen lassen


DAS ZIEL DIESER ÜBUNG IST, DASS SIE DIE SICHERHEIT ERFAHREN, DASS EINE EREKTION IMMER WIEDER KOMMT. 


Bedenken Sie, dass diese Übungen keine Sexualtherapie ersetzen können. Bei leichteren Ausprägungen von psychogenen Erektionsschwächen können sie aber hilfreich sein. 

Dokumentation: "Impotenz - Die Angst der Männer"

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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