Systemische / hypnosystemische Therapie und Coaching

Florian Friedrich • 27. Januar 2026

Hypnosystemisches Coaching

Der hypnosystemische Ansatz geht auf den Arzt, Betriebswirten und Psychotherapeuten Gunther Schmidt zurück. Dieser war ein Schüler des Hypnotherapeuten Milton Erickson (1901-1980). Gunther Schmidt hat die lösungsorientierte systemische Familientherapie und Beratung mit der kompetenzaktivierenden Hypnotherapie Ericksons verbunden und damit die systemische Therapie massiv und nachhaltig weiterentwickelt. Gunther Schmidt ist ärztlicher Direktor der sysTelios Klinik, und er überzeugt mich von allen systemischen Therapeut*innen am meisten.


Ich biete systemische und hypnosystemische Therapie, Beratung und Coaching in Salzburg und Hamburg an. Gerne komme ich auch in Ihren Betrieb.


Existenzanalyse und Hypnosystemik

Hören Sie den Podcast: Sounds of Science Spezial / Christian Kuhlmann, Alfried Längle & Gunther Schmidt - Hypnosystemik und Existenzanalyse

Systemische / hypnosystemische Therapie und Coaching

Christian Kuhlmann, Alfried Längle & Gunther Schmidt - Hypnosystemik und Existenzanalyse

Gunther Schmidt steht für die Hypnosystemik als Haltung. Er verbindet die systemische Therapie mit der Ericksonschen Hypnotherapie. Symptome gelten als sinnvolle Lösungsversuche innerer Systeme. Veränderung entsteht durch Aufmerksamkeitslenkung und Kontextarbeit. Existenzielle oder philosophische Sinnfragen stehen nicht immer im Fokus.

Alfried Längle vertritt die Existenzanalyse. Zentral sind die vier existenziellen Grundmotivationen. Psychisches Leiden entsteht durch Blockaden existenzieller Zustimmung. Veränderung braucht ein bewusstes inneres Ja zu sich und zum Leben. Sinn, Werte und Verantwortung sind explizite Therapieinhalte.

Was meint hypnosystemisch genau?

Die Hypnosystemik versteht sich als einen ganzheitlichen Ansatz, da sie auch den Körper in das Coaching bzw. die Therapie miteinbezieht und stets darum bemüht ist, die neuesten Erkenntnisse der Hirnforschung und Neurobiologie in ihre Haltung und Methoden zu integrieren.

Hypnosystemisch meint, dass Sie fähig werden, Ihre Aufmerksamkeit gezielt auf eigene Kompetenzen, Ressourcen und Lösungsnetzwerke zu lenken und zu fokussieren. Wir alle verfügen über unzählige Erlebnisnetzwerke und Muster des Gelingens, die wir jedoch nicht immer aktivieren und abrufen können.

Im Alltag werden rasch Problemmuster und Problemtrancen getriggert, in denen wir uns verlieren können. Darüber hinaus stellen wir Problemmuster und Problemtrancen unbewusst in einem selbsthypnotischen Prozess her.

Die hypnosystemische Beratung und Therapie gehen somit davon ab, dass wir uns permanent selbst hypnotisieren. D.h. wir fokussieren unsere Aufmerksamkeit selektiv auf gewisse Aspekte unserer Umgebung und unserer subjektiven Realität und blenden andere aus.

Das Gute daran: Wir können immer auch Ressourcentrancen und Lösungsmuster bewusst abrufen und aktivieren, sodass diese im Laufe der Zeit immer stärker gebahnt werden.

Vortrag: "Gunther Schmidt - Reden reicht nicht, nicht reden aber auch nicht"

Im Rahmen meiner Psychotherapie und meines Coachings bringe ich Ihnen bei, wie sie unbewusste und unwillkürliche Erlebnisprozesse konstruktiv und hilfreich beeinflussen können. Wir trainieren sozusagen neuronale Netzwerke, die gesundheitsförderlich sind und Ihre Kompetenzen stärken.


Des Weiteren arbeitet die Hypnosystemik

  • Mit Bildern, Aphorismen, Metaphern und Geschichten
  • Mit dem Körper
  • Mit Ansätzen aus der Transaktionsanalyse und dem Psychodrama
  • Mit Seiten-Modellen

"Gunther Schmidt - Symphonien mit allen Sinnen"

Quellen: Das hypnosystemische Gedankengut in diesem Beitrag stammt von Gunther Schmidt. Sie können es nachlesen in Gunther Schmidt (2013): Liebesaffären zwischen Problem und Lösung. Hypnosystemisches Arbeiten in schwierigen Kontexten, 5. Auflage, Heidelberg: Carl-Auer

Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich 22. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
A person from behind looking at a modern multi-faceted geometric mirror wall.
von Florian Friedrich 22. September 2026
Woran erkennt man Suggestion in der Traumatherapie? Florian Friedrich über das Machtgefälle, False Memory und den Schutz der Klienten-Autonomie.
Körperbasiert reguliert - Podcast
von Florian Friedrich 22. September 2026
Willkommen zu deinem 52-wöchigen Jahres-Curriculum für somatische Selbstregulation.
A minimalist, conceptual art style photo. A clean white desk with an open vintage book.
von Florian Friedrich 20. September 2026
Wie verlässlich ist unser Gedächtnis wirklich? Erfahren Sie, wie False Memories entstehen und welche Verantwortung die Traumatherapie trägt.