Simulationsperson für Trainings

Florian Friedrich • 4. Dezember 2025

Simulationsperson für psychologische und medizinische Trainings

Was ist eine Simulationsperson?

Eine Simulationsperson ist ein*e meist professioneller Schauspieler*in, der/die in einer Ausbildungssituation eine spezifische Rolle (z. B. Patient*in, Angehörige*r, Kolleg*in) übernimmt, um anderen Lernenden, etwa Mediziner*innen, Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Coaches) realitätsnahe Übungsszenarien zu ermöglichen,

Als professioneller Schauspieler und erfahrener Psychotherapeut (mit dem Schwerpunkt Hypnosystemik) kann ich mich in fast jede Rolle hineinfühlen. Gerne spiele ich auch trans*Personen, da ich in meinem Beruf als Psychotherapeut Stellungnahmen für trans*idente Menschen verfasse.


Ich biete mich als Simulationsperson für kommunikative, psychologische und medizinische Trainings an.

Der Schauspieler Florian Friedrich als Simulationsperson für Trainings

Das Simulieren kann in der Ausbildung sehr hilfreich sein. Es dient dem Training von Fähigkeiten wie Gesprächsführung, Untersuchungstechniken oder der Kommunikation in schwierigen Situationen.


Ich kann auch fachliche Rückmeldungen geben und kommunikative Kompetenzen vermitteln

Ich biete nicht nur ein realitätsnahe Training an, sondern habe als erfahrener Psychotherapeut mit dem Schwerpunkt Hypnosystemik (nach Gunther Schmidt) auch die Möglichkeit, Ihnen Haltungen, Skills und Kompetenzen beizubringen, um in schwierigen Zwickmühlen wertschätzend mit Klient*innen und Patient*innen zu kommunizieren. D.h. ich kann eine Person simulieren und Ihnen danach Rückmeldungen zur Gesprächsführung geben.


Als professionelle Helfer*innen geraten wir oft in Zwickmühlen aka "Double Binds" (Gregory Bateson), etwa dann, wenn ein HIV-positiver oder krebskranker Mensch die Behandlung verweigert, und der / die behandelnde Arzt / Ärztin genau weiß, dass die Behandlung das Leben der Person retten würde.

In der Hypnosystemik beschreibt der Begründer Gunther Schmidt solche Situationen als Zwickmühlen. Es kommt zu (vorerst) nicht auflösbaren widersprüchlichen inneren oder äußeren Erwartungen, die Helfer*innen und Patient*innen erschöpfen können.


Ich habe also den Vorteil, Ihnen auch wirksame hypnosystemische Kommunikations- und Lösungsstrategien für Ihren beruflichen Alltag zu vermitteln.

Der Schauspieler Florian Friedrich als Simulationsperson für Trainings

Wirksame hypnosystemische Kommunikationsstrategien für Ihren beruflichen Alltag

Gerade Ärzt*innen leiden in ihren beruflichen Kontexten unter personaler Unterbesetzung und Zeitmangel. Zugleich sind sie in ihrer professionellen Rolle mit oft massiv drängenden Anliegen von Menschen konfrontiert und geraten in permanente Zwickmühlen.

Professionelle Helfer*innen wollen in ihrer beruflichen Rolle gerne alle Anliegen der Menschen erfüllen und stoßen rasch an einengende Grenzen. Auf einer unwillkürlichen Ebene löst dies dann ein intensives Erleben von Druck, Stress und Frustration aus. Langfristig besteht zudem die Gefahr eines Burnouts. Viele Helfer*innen wählen unwillkürliche Kommunikationsformen, welche auch bei Patient*innen und Klient*innen Stress auslösen und demotivierend wirken können.

Als lösungsorientierter Hypnosystemiker verfüge ich über ein breites Spektrum an Haltungen, Methoden, Kommunikations- und Interventionsstrategien, um unbewusste unwillkürliche Potenziale bei Menschen zu entdecken und einzuüben. Mit ihnen können auch scheinbar aussichtslose Situationen konstruktiv gemeistert werden.

Hypnosystemisch organisieren. Gunther Schmidt beim #HypnoTalk

Der hypnosystemische Ansatz betrachtet Zwickmühlen als Ausdruck von Symptomen oder Problemen, die oft aus dem Zusammenbruch vertrauter Muster entstehen, und nutzt Strategien, wie etwa das Seitenmodell und die Fokussierung auf Ressourcen, um diese Muster zu deeskalieren und kooperative Lösungen zu finden. 


Wie entstehen Zwickmühlen bzw. Doublebinds?

  • Sie können aus widersprüchlichen inneren Ambivalenzen entstehen, wenn man sich zwischen zwei Optionen hin- und hergerissen fühlt.
  • Sie können sich auch aus dem Zusammenprall von widersprüchlichen Erwartungen zwischen verschiedenen Personen in einem System (z. B. innerhalb eines Teams oder einer Organisation) entwickeln.
  • Sie entstehen häufig, wenn unwillkürliche, dysfunktionale Muster willentliche, hilfreiche Prozesse verdrängen. 


Hypnosystemische Lösungsansätze sind:

  • Systemische Betrachtung: Der Ansatz betrachtet das Problem nicht als Eigenschaft einer einzelnen Person, sondern als Teil eines größeren Systems und der Wechselwirkungen darin.
  • Ressourcenorientierung: Anstatt sich nur auf das Problem zu konzentrieren, werden die vorhandenen Ressourcen und Kompetenzen der Beteiligten aktiviert, um Lösungen zu finden.
  • Symptome als Wegweiser: Symptome werden nicht bekämpft, sondern als Informationen oder „Botschaften“ verstanden, die darauf hinweisen, dass eine Veränderung nötig ist. Zudem sind Symptome Wegweiser zu Bedürfnissen.
  • Das Seitenmodell: Dieses Modell hilft, widersprüchliche innere Anteile zu benennen und zu verhandeln, indem es demjenigen „eine Stimme“ gibt, der sich sonst ignoriert oder ungerecht behandelt fühlt, was hilft, eine innere Balance zu finden.
  • Utilisieren: Selbst in Krisensituationen wird versucht, die Eskalationsmuster zu nutzen und als wertvolle Rückmeldung zu sehen, anstatt sie nur als störend zu empfinden.
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Was sind Rituelle Gewalt und Satanic Ritual Abuse (SRA)? Rituelle Gewalt und SRA gibt es nicht, sie sind ein Märchen, eine Urbane Legende. Das Konstrukt ist eine Verschwörungstheorie, die unter Psychotherapeut*innen weit verbreitet ist und nicht hinterfragt wird. Die bekannte Traumatherapeutin Michaela Huber gilt als eine der Hauptvertreterinnen dieser Theorie. Das Narrativ behauptet, dass geheime Organisationen, wie etwa Satanssekten, im Untergrund Kinder missbrauchen, foltern, abrichten und mittels Mind Control fernsteuern. Rituelle Gewalt werde von der Politik, von der Justiz, von der Polizei und den Reichen und Mächtigen verschleiert. Gerade der nicht empirische Nachweis der Rituellen Gewalt sei ein Beweis für deren Existenz. Auch Behandlungsfehler durch Traumatherapeut*innen und das Suggerieren falscher Erinnerungen sind kein Beweis für die Existenz Ritueller Gewalt. Wer sich kritisch dagegen äußert, der wird massiv angefeindet und ihm wird rasch unterstellt, dass er selbst ein Teil dieser großen Verschwörung sei oder zumindest generell Gewalt an Kindern rechtfertige, ganz nach dem Motto: "Wer nicht für mich ist, ist gegen mich und auch gegen alle Opfer von Gewalt." Viele meiner Kolleg*innen wissen gar nicht, dass es sich bei dieser dümmlichen Theorie lediglich um ein Verschwörungsnarrativ handelt. Eine Klarstellung oder: Wer hat hier ihren eigenen einst guten Ruf geschädigt? Die bekannte Psychotherapeutin Michaela Huber verbreitet Verschwörungsgeschichten zu Satanismus, Satanic Panic und Ritueller Gewalt. Diese konnten bis heute nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Somit handelt es sich bei Ritueller Gewalt um eine Urbane Legende bzw. um ein Verschwörungsnarrativ, welches ein False-Memory-Syndrom suggerieren kann. Nachdem mir eine Kollegin auf einer Social-Media-Plattform unterstellt hat, ich würde bei der "renomierten" Kollegin Michaela Huber Rufschädigung und Diskreditierung begehen, dass diese mittlerweile entlastet worden sei (falsch!), dass ich ihren therapeutischen Ansatz abwerte (richtig, da fühle ich mich verstanden, wobei eine Verschwörungstheorie in meiner Welt kein psychotherapeutischer Ansatz ist) und dass mein Beitrag „vollkommen überflüssig sei“, habe ich ihr folgendes geantwortet: Michaela Huber gilt heute als sehr umstritten und wird sogar auf Wikipedia heftigst als Verschwörungstheoretikerin kritisiert. In Österreich würde ich Michaela Huber sofort bei der Ethikkommission melden, und eventuell würde ihr sogar die Zulassung als Psychotherapeutin entzogen werden, wenn sie sich nicht von ihren Verschwörungsgeschichten zur rituellen Gewalt distanziert. In Deutschland ist das leider etwas schwieriger. Michaela Huber wurde keinesfalls entlastet und konnte ihre Theorien bis heute nie beweisen. Ohne jedes Unrechtsbewusstsein oder die Bereitschaft, in einen wissenschaftlichen Dialog und Diskurs zu treten, verbreitet sie nach wie vor ihre esoterische Ideologie. So dürfen sich Psychotherapie-Schulen oder traumatherapeutische Ansätze, die einen seriösen Anspruch nach dem State-of-the-Art haben, nicht verhalten, so verhalten sich allerdings Sekten (was paradox ist, denn Huber postuliert ja, Satanssekten aufzudecken). Hier werden Huber und ihre Jünger*innen dem ganz ähnlich, was sie zu bekämpfen suchen.