Hypnosystemische Coming-out-Beratung für LGBTIQA*

Florian Friedrich • 6. Dezember 2025

Unterstützung für LGBTIQA*

Die Hypnosystemische Beratung (nach Gunther Schmidt) kombiniert Elemente aus der Hypnotherapie und der systemischen Beratung, um Menschen im Prozess ihres inneren und äußeren Coming-outs zu unterstützen. Der Fokus liegt darauf, unbewusste Ressourcen und vorhandene Fähigkeiten zu aktivieren, um den individuellen Weg zur sexuellen Identität selbstbestimmt und gestärkt zu gestalten. 

Ich biete hypnosystemische Coming-out-Beratung für LGBTIQA* an – auch online.

Hypnosystemische Coming-out-Beratung für LGBTIQA*

Was sind die Merkmale und Ziele?

  • Ganzheitlicher Ansatz: Der hypnosystemische Ansatz betrachtet den Menschen in seinem gesamten sozialen System und Kontext (Familie, Freunde, Arbeitsumfeld, Gesellschaft, Kultur). Sie lauscht dabei nicht nur der verbalen Sprache, sondern bezieht auch Körpersprache, Mimik, Ideomotorik und das Unbewusste mit ein.
  • Ressourcenorientierung: Das Ziel besteht darin, vorhandene Potenziale, Kompetenzen und Spontanität zu fördern. Es geht darum, gesunde, flexible soziale Rollen zu entwickeln, die es der Person ermöglichen, authentisch zu leben.
  • Integration von Unbewusstem: Durch die Nutzung von hypnotherapeutischen Techniken (Trance, Imagination, Utilisation) können Klient*innen Zugang zu tief verwurzelten Überzeugungen und Gefühlen erhalten, die den Coming-out-Prozess beeinflussen.
  • Selbstwertstärkung: Ein wesentliches Ziel ist die Stärkung des Selbstwerts und der Autonomie, damit selbstbestimmte Handlungen verantwortungsvoll gesetzt werden können.
  • Umgang mit Konflikten: Der Ansatz hilft, mit den Ist-Soll-Diskrepanzen umzugehen, die oft während des Coming-outs entstehen – also dem Konflikt zwischen dem eigenen Empfinden und den Erwartungen des Umfelds. 


Methoden

Die hypnosystemische Beratung verwendet eine Vielzahl von Interventionsmöglichkeiten: 

  • Systemische Fragen: Zirkuläre und hypothetische Fragen helfen, neue Perspektiven auf das soziale Umfeld und die eigenen Muster zu gewinnen.
  • Hypnotherapeutische Interventionen: Dies beinhaltet die Arbeit mit Trancezuständen, Imagination und Symbolen, um unwillkürliche Prozesse für die Problemlösung zu nutzen.
  • Rollen- und Aufstellungsarbeit: Szenische Darstellungen von Lebenslagen können eingesetzt werden, um innere und äußere Dynamiken sichtbar und bearbeitbar zu machen. 
trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
von Florian Friedrich 17. Juni 2026
Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
Ein Arzt spircht mit einem HIV-positiven Mann.
von Florian Friedrich 11. Juni 2026
Erfahren Sie, warum HIV-positive Männer oft länger leben als Männer ohne HIV-Infektion.