HPV (Gebärmutterhalskrebs) - Psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 23. Juli 2025

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Ich biete psychologische Hilfe, Beratung und Psychotherapie für Frauen an, die unter Gebärmutterhalskrebs leiden - auch online.

HPV (Gebärmutterhalskrebs) - Psychologische Hilfe

Was ist HPV/Gebärmutterhalskrebs?

Beim Gebärmutterhalskrebs handelt es sich um die weltweit zweithäufigste Krebsform und um die dritthäufigste Krebstodesursache bei Frauen. Viele Menschen wissen nicht, dass dieser Krebs meist beim Sex übertragen wird, nämlich durch das Virus HPV.


Factsheet HPV

HPV/FEIGWARZEN:

werden verursacht durch das Humane Papillom Virus und sind eine der häufigsten Ursachen für Gebärmutterhalskrebs. HPV ist in der Gesamtbevölkerung weit verbreitet und in den letzten Jahren zu einer Epidemie geworden. Da HPV mitunter Krebs verursacht (auch Rachen-, Penis- und Analkrebs) ist das Virus gefährlich und wird stark unterschätzt.


MÖGLICHE KRANKHEITSZEICHEN:

sind keine, oder Warzen auf und in den Geschlechtsorganen, die nicht weh tun.


ÜBERTRAGUNGSWEGE:

HPV wird übertragen beim Sex ohne Kondom, beim Oralverkehr, beim Küssen, bei direktem Hautkontakt mit den betroffenen Hautstellen und beim Petting.


MÖGLICHE FOLGEN:

Feigwarzen können immer wieder kommen und auch wuchern; bei Frauen können sie Gebärmutterhalskrebs (Krebs-Metastasen) fördern, bei beiden Geschlechtern führen sie manchmal zu Penis-, Rachen- und Analkrebs.


BEHANDLUNG:

Die Warzen können von Ärzt*innen entfernt werden; wer regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht, kann sicher sein, dass auch mögliche Krebsvorstufen rechtzeitig erkannt und damit behandelt werden können.


SCHUTZ:

Kondome verwenden; direkten Kontakt mit Warzen vermeiden; gegen die gefährlichen HPV-Arten gibt es zuverlässige Impfungen; die Impfung ist der beste Schutz.

Film: "Rückgang bei Impfungen HPV"

HPV - ein Virus, das gefährlicher ist als HIV / AIDS. Die Impfung ist der beste Schutz.


Was ist HPV und was hat es mit Gebärmutterhalskrebs zu tun?

HPV steht für Humanes Papillomvirus. HPV kann gefährlicher als HIV, das menschliche Immunschwächevirus, werden: So sterben in Österreich laut der Statistik Austria jedes Jahr 150-180 Frauen an den Folgen von HPV-Gebärmutterhalskrebs. An AIDS hingegen stirbt kaum noch jemand (mit der Ausnahme von Menschen, die keine Medikamente gegen HIV einnehmen). 

Mittlerweile gibt es eine zuverlässige Impfung gegen die Risikotypen von HPV, die vor allem für Mädchen und Frauen beworben wird. Doch nicht nur für Mädchen ist die Impfung sinnvoll, da auch Männer betroffen sind. Humane Papilloma Viren können auch am Penis, am Anus, auf der Darmschleimhaut oder im Mund- und Rachenraum Krebs verursachen. Bei der HPV-Impfung handelt es sich um eine der am besten beobachteten Impfungen. Sie ist sicher und nebenwirkungsarm.



Impfungen gegen HPV in Österreich

Im nationalen, kostenfreien Impfprogramm wird der neunfach-Impfstoff gegen HPV für Mädchen und Buben vom neunten bis zum zwölften Geburtstag angeboten. Die HPV-Impfungen werden im bereits bestehenden Schulimpfprogramm in der vierten Klasse Volksschule angeboten. Aber auch an öffentlichen Impfstellen der Bundesländer (Sanitätsdienste der Bezirkshauptmannschaften bzw. Gesundheitsämter) ist die Impfung bis zum zwölften Geburtstag kostenfrei erhältlich. Für Mädchen und Buben vom zwölften bis zum 15. Geburtstag gibt es Nachholimpfungen zum vergünstigten Selbstkostenpreis. Bis zum 15. Geburtstag wird der Impfstoff in zwei Teilimpfungen im Mindestabstand von sechs Monaten verabreicht. Nach dem 15. Geburtstag muss die HPV-Impfung für einen gleichwertigen Schutz dreimal verabreicht werden, wobei die Impfung in den Oberarmmuskel verabreicht wird.


Die Impfung ist ein hervorragender Schutz. Dies beweisen Studien aus Australien, bei welchen aufgrund flächendeckender Impfprogramme kaum noch Krebserkrankungen auftreten, die mit HPV assoziiert sind. Der Gebärmutterhalskrebs ist dort markant zurückgegangen. 

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