Männer und Männer-Gesundheit - Psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 29. September 2025

Die psychische Gesundheit von Männern

Männer sehen sich im Leben mit spezifischen Problematiken, Themen und Entwicklungsphasen konfrontiert.


Ich biete Männerberatung, psychologische Hilfe und Psychotherapie bezüglich Männer-Gesundheit und Männer-Themen an.

Männer und Männer-Gesundheit - Psychologische Hilfe

Was Männer betrifft

Es gibt Themen, die viele Männer betreffen.

Dazu zählen:

  • Vaterschaft
  • die Rolle des Mannes
  • Impotenz, Erektionsschwierigkeiten und Störungen in der Sexualität
  • Heterosexualität, Bisexualität und Homosexualität
  • Mann-Sein
  • Gesundheit
  • älter-Werden
  • Liebe, Sexualität und Partnerschaft
  • Einsamkeit
  • Liebeskummer
  • Armut
  • Bildung und ein erschwerter Zugang zu Bildung
  • psychosoziale Gesundheit und Sicherheit
  • psychische, soziale und körperliche Gewalterfahrungen
  • sexuelle und sexualisierte Gewalterfahrungen
  • toxische Partnerschaften
  • sexuelle Identität
  • Kinderwunsch und unerfüllter Kinderwunsch
  • Verlust des Kindes
  • Work-Life-Balance zwischen Beruf und Familie
  • soziale Rollenerwartungen und Rollenzuschreibungen (etwa: ein Mann hat so oder so zu sein, aber was fühle und spüre ICH selber?)
  • widersprüchliche Rollenerwartungen (etwa als Vater immer für die Kinder da zu sein, aber auch im Beruf zu funktionieren, zugleich ein liebevoller Partner zu sein)
  • und vieles mehr


Eine Psychotherapie kann Ihnen helfen, einen guten Zugang zu Ihren Emotionen und zu Ihren authentischen Bedürfnissen, aber auch zu Ihrer Männlichkeit zu finden. Dabei unterstütze ich Sie, Ihre Rolle als Mann zu reflektieren.

Film: "Depression: Darum wird sie bei Männern oft nicht erkannt"

Männer schämen sich oft für psychische Probleme und suchen sich keine Hilfe.


Warum auch Männer von einer Psychotherapie profitieren können

Männer in der Psychotherapie zu begleiten, ist genauso wichtig, wie Frauen in der Therapie zu unterstützen. Es gibt geschlechtsspezifische Themen, Schwierigkeiten, Lebenssituationen, Probleme und Herausforderungen, mit denen Männer konfrontiert sind. Eine Psychotherapie kann ihnen helfen, diese zu besser bewältigen.


Ein wichtiger Aspekt ist die Ermutigung von Männern, sich emotional auszudrücken und die eigenen Bedürfnisse besser zu spüren. Oft wird Männern beigebracht, ihre Gefühle zu unterdrücken, um stark und unabhängig zu erscheinen. In der Psychotherapie können Männer lernen, ihre Emotionen auszudrücken und zuzulassen und sich mit den dahinter liegenden Bedürfnissen auseinanderzusetzen. Dies kann dazu beitragen, Beziehungsprobleme, Stress, Angstzustände oder Depressionen besser zu bewältigen und eine gute Selbstfürsorge zu entwickeln.

Ein weiteres Thema, mit dem Männer in der Psychotherapie konfrontiert werden können, ist die Suche nach ihrer Identität und die Bewältigung von Rollenerwartungen. Gesellschaftliche Normen und Erwartungen können Männer unter Druck setzen, bestimmten Vorstellungen von Männlichkeit zu entsprechen, welche sie selbst im tiefsten Innersten gar nicht spüren. Dies kann zu Konflikten und Unsicherheit führen. In der Therapie können Männer Hilfe erfahren, ihre eigenen Werte und Vorstellungen von Männlichkeit zu definieren und sich von einschränkenden Stereotypen zu lösen.

Zudem können Männer in der Therapie auch Unterstützung bei der Bewältigung von Traumata, Suchtproblemen, Beziehungsproblemen oder anderen psychischen Gesundheitsproblemen finden. Es ist wichtig, dass Männer erkennen, dass es in Ordnung ist, um Hilfe zu bitten und Unterstützung für sich in Anspruch zu nehmen.


Psychotherapeutische Ansätze, die speziell auf Männer abzielen, können bestimmte Techniken und Methoden verwenden, die Männer ansprechen und ihnen helfen, in der Therapie aktiv zu werden. Dazu gehören beispielsweise Gruppenpsychotherapie, Körpertherapie oder auch sporttherapeutische Ansätze.


Insgesamt ist es wichtig zu betonen, dass Männer genauso von Psychotherapie profitieren können wie Frauen. Es geht darum, eine offene und unterstützende Umgebung zu schaffen, in der Männer sich sicher fühlen können, ihre Gefühle, Bedürfnisse, Überforderungen und Herausforderungen zu kommunizieren und Unterstützung bei deren Bewältigung zu erhalten.

Über Trauma und Männer - Verena König im Gespräch mit Michael Diemer

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
von Florian Friedrich 17. Juni 2026
Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
Ein Arzt spircht mit einem HIV-positiven Mann.
von Florian Friedrich 11. Juni 2026
Erfahren Sie, warum HIV-positive Männer oft länger leben als Männer ohne HIV-Infektion.