HIV-positiv - Psychologische Hilfe Salzburg / Wien

Florian Friedrich • 23. November 2025

Unterstützung und Begleitung in Salzburg, Wien, Hamburg, München und Berlin

In Zusammenarbeit mit der Aidshilfe Salzburg biete ich psychologische Hilfe, Beratung und Psychotherapie für HIV-positive Menschen in Salzburg an, online auch in München, Hamburg und Berlin.

HIV-positiv / AIDS - Psychotherapie und Unterstützung

Doku: Queer*beet – Diversity in Salzburg | Aids – Früher und Heute | FS1

HIV-positive Personen können ein gutes Leben führen

HIV lässt sich heute mit Medikamenten gut behandeln und die Lebenserwartung ist normal geworden. HIV-positive Menschen, die die HIV-Therapie einnehmen, sind für andere Menschen nicht mehr ansteckend - auch beim ungeschützten Sex nicht. Trotzdem gibt es noch immer viele Belastungen, mit denen sich HIV-positive Menschen auseinandersetzen müssen.


Solche Belastungen können sein:

  • die Integration der HIV-Diagnose in das eigene Leben
  • Schuldgefühle wegen der Infektion
  • Diskriminierung und Mobbing wegen HIV
  • Mehrfachdiskriminierungen (etwa wegen HIV und der sexuellen Orientierung und/oder der Ethnie)
  • Belastungen in der Partnerschaft wegen HIV

Kurzfilm von Reporter: "HIV-positiv – wenn eine Diagnose das ganze Leben verändert"

In diesem Kurzfilm kommen zwei Menschen zu Wort, die über ihr Leben mit HIV erzählen. Beide berichten auch von schweren Diskriminierungen.

Diskriminierung wegen HIV / AIDS und sexuell übertragbaren Krankheiten

HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (STI) wecken bei vielen Menschen noch immer Assoziationen des Unmoralischen, Verwerflichen und Anstößigen. In Österreich wird keinesfalls rational und vernünftig mit HIV und sexuell übertragbaren Infektionen umgegangen.


Wie werden Menschen diskriminiert?

Aus den oben genannten Gründen kommt es immer wieder zu Diskriminierungen in den verschiedenen Lebensbereichen. An dieser Stelle möchte ich einige Beispiele bringen:

  • Vielen Menschen, die HIV-positiv sind, fällt es schwerer eine Partnerschaft einzugehen, da sie oft verlassen werden, wenn sie dem/der Partner*in von ihrer Infektion erzählen.
  • Menschen, die sich mit einer sexuell übertragbaren Infektion angesteckt haben und deshalb zu einem Arzt*/Ärztin* gehen, werden vom/von der behandelnden Arzt*/Ärztin* bloßgestellt und für ihr Sexualverhalten maßgeregelt.
  • In der Aidshilfe Salzburg kommt eine anonyme E-Mail an, in der wir aufgefordert werden, HIV-positive Menschen zu outen, da diese eine Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen würden.
  • Menschen werden von Ex-Partner*innen oder Bekannten zwangsgeoutet.
  • HIV-positive Arbeitnehmer*innen werden rechtswidrig gekündigt oder gar fristlos entlassen.
  • Ein HIV-positiver Patient wird vom behandelnden Hausarzt getadelt und der Praxis verwiesen, da er ihm den HIV-Status nicht sofort mitgeteilt hat.
  • Eine HIV-positive Patientin, die wegen akuter Zahnschmerzen eine Zahnambulanz aufsucht, wird vom Zahnarzt umgehend der Praxis verwiesen.
  • Einem Mann mit einer Syphilis-Infektion wird von guten FreundInnen die Freundschaft gekündigt. Die FreundInnen sehen sich gefährdet und glauben dem Betroffenen nicht, dass Syphilis im Alltag nicht übertragen werden kann.
  • Einer Frau wird nach Bekanntgabe ihrer Infektion mit einer heilbaren Geschlechtskrankheit von ihren MitbewohnerInnen nahegelegt, umgehend aus der Wohngemeinschaft auszuziehen.
  • Ein Mitarbeiter der Aidshilfe Salzburg hat eine Lungenentzündung und wird von seinem behandelnden Arzt gefragt, ob ihn ein HIV-positiver Klient gebissen oder gekratzt habe (hierbei kann HIV nicht übertragen werden). Laut seinem Arzt sei der Mitarbeiter nämlich in seiner Arbeit in der Aidshilfe permanent einem hohen Risiko ausgesetzt und eine Lungenentzündung ist ja immerhin eine AIDS-definierende Erkrankung.

Kurzfilm der Aidshilfe Salzburg: Diskriminierung beim Zahnarzt

Gerade bei Zahnärzt*innen kommt es überdurchschnittlich häufig zu Diskriminierungen wegen HIV.

Meine psychologische und psychotherapeutische Hilfe

In Zusammenarbeit mit der Aidshilfe Salzburg biete ich Hilfe, psychologische Beratung und Psychotherapie für HIV-positive Menschen und Personen, die mit sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert sind, an.

Systemische Beratung und Therapie in Salzburg / Hamburg
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Hypnosystemisches Coaching Der hypnosystemische Ansatz geht auf den Arzt, Betriebswirten und Psychotherapeuten Gunther Schmidt zurück. Dieser war ein Schüler des Hypnotherapeuten Milton Erickson (1901-1980). Gunther Schmidt hat die lösungsorientierte systemische Familientherapie und Beratung mit der kompetenzaktivierenden Hypnotherapie Ericksons verbunden und damit die systemische Therapie massiv und nachhaltig weiterentwickelt. Gunther Schmidt ist ärztlicher Direktor der sysTelios Klinik , und er überzeugt mich von allen systemischen Therapeut*innen am meisten. Ich biete systemische und hypnosystemische Therapie, Beratung und Coaching in Salzburg und Hamburg an. Gerne komme ich auch in Ihren Betrieb. Existenzanalyse und Hypnosystemik Hören Sie den Podcast: Sounds of Science Spezial / Christian Kuhlmann, Alfried Längle & Gunther Schmidt - Hypnosystemik und Existenzanalyse
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Angststörungen: Hypochondrie und Krankheitsängste
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Was ist eine Hypochondrie? Hypochondrie und Krankheitsängste können zu gravierenden Störungen in der Lebensqualität führen und den Alltag massiv belasten. Menschen, die unter einer Hypochondrie le iden, haben oft unterschiedliche körperliche Symptome. Diese körperlichen Symptome werden als schwere körperliche Erkrankungen missverstanden, d.h. das Kernproblem der Hypochondrie ist die starke Angst, unter schweren körperlichen Erkrankungen zu leiden (etwa an AIDS, Corona, Krebs oder Herzproblemen).  Ich biete psychologische Hilfe und Psychotherapie bei Krankheitsängsten an - auch online.
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Warum Autismus kein Defizit ist und wie Autismus hypnosystemisch sinnvoll utilisiert werden kann Autismus wird häufig als neuroentwicklungsbedingte Störung beschrieben, die vor allem durch soziale Kommunikationsschwierigkeiten und besondere Wahrnehmungs- und Denkweisen gekennzeichnet ist. Aus evolutionsbiologischer Perspektive ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Autismus könnte eine stabile neurobiologische Variante darstellen, die über die Menschheitsgeschichte hinweg wichtige Funktionen erfüllt hat. Dieser Artikel erklärt, wie sich Autismus evolutionsbiologisch verstehen lässt und zeigt in einem Exkurs, wie autistische Merkmale hypnosystemisch utilisiert statt behandelt werden können.