HIV - Der Unterschied zwischen Neudiagnose und Neuinfektion

Florian Friedrich • 18. August 2025

Etwa 40 HIV-Neudiagnosen im Bundesland Salzburg pro Jahr

Jährlich gibt es im Bundesland Salzburg etwa 40 Neudiagnosen mit HIV. Dies bedeutet aber nicht, dass sich diese 40 Personen alle in einem Kalenderjahr mit HIV infiziert haben. Einige dieser Infektionen sind schon vor fünf oder sechs Jahren passiert.


Lesen Sie in diesem Artikel, was der Unterschied zwischen HIV-Neudiagnosen und HIV-Neuinfektionen ist.

HIV-Neudiagnosen und HIV-Neuinfektionen: der Unterschied

Was sind Neuinfektionen mit HIV?

Unter „Neuinfektionen“ versteht man jene Infektionen, die in den letzten Monaten stattgefunden haben. Diese können nicht erhoben, sondern nur geschätzt werden. Einige Menschen, die sich heuer mit HIV neu infizieren, werden erst in einigen Jahren, wenn sie einen HIV-Test machen, von ihrer Infektion erfahren. Das ist natürlich gefährlich, weil sie in dieser Zeit das HI-Virus an andere Menschen unwissentlich weitergeben können. Daher ist es das Ziel der AIDS-Hilfen, Neuinfektionen möglichst früh zu erkennen.

Mein Filmtipp: "HIV-positiv: Infektion, Symptome & meine Diagnose!"

Der von HIV betroffene Marcel Dams erzählt, wie er seine Infektion bemerkt hat. Nach einem Risikokontakt kann ein Test HIV oft schon nach zwei bis drei Wochen nachweisen. Je früher die Infektion diagnostiziert wird, desto besser.

Ein Fallbeispiel für eine späte Neudiagnose einer alten Infektion

Herr A infiziert sich 2023 beim ungeschützten Sex mit HIV (Neuinfektion im Jahr 2023). Sechs Jahre weiß er nicht von seiner Infektion und hat ungeschützten Sex mit einigen anderen Menschen. Erst als sein Immunsystem 2029 sehr schlecht wird, empfiehlt ihm sein Hausarzt, einen HIV-Test zu machen. Das Testergebnis ist nun HIV-positiv (Neudiagnose im Jahr 2029 einer alten Infektion).



Kostenlose Psychotherapie für HIV-Positive

Ich biete psychologische Beratung und Psychotherapie für Menschen mit HIV an. Für Menschen, die wirtschaftlich schwach sind, kann ich, in Kooperation mit der Aidshilfe Salzburg, auch kostenlose Therapieplätze anbieten.
Falls Sie HIV-positiv sind und sich für eine psychologische Beratung oder Psychotherapie interessieren, können Sie mich gerne kontaktieren.

Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Florian Friedrich • 2. Oktober 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
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Kritische Analyse von Florian Friedrich: Warum Mind Control neurobiologisch unmöglich ist und suggestive Therapie Scheinerinnerungen erzeugt.
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Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
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Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.