Haben Pornos Auswirkungen auf Lust und Sex? Sexualberatung

Florian Friedrich • 18. September 2023

Keine Lust auf Sex, aber Pornos ansehen

Pornoschauen, aber keine Lust auf Sex mehr haben: Können Pornos dran schuld sein und wie schädlich sind sie für die Paarsexualität?


Lesen Sie in diesem Artikel, ob Pornoschauen sexuelle Unlust, negative Auswirkungen auf den Sex und andere sexuelle Probleme verursachen kann?

Haben Pornos Auswirkungen auf Lust und Sex?  Sexualberatung

Pornos regen gesunde Menschen eher an und beflügeln erotische Fantasien

Grundsätzlich wird der Einfluss des Pornokonsums auf die Sexualität viel zu sehr überschätzt. Denn ein selbstsicherer und ich-starker Mensch lässt sich durch Pornos und Erotikfilme eher anregen.

Problematisch kann es dann werden, wenn Menschen selbstunsicher und labil sind. Hierbei kann der Konsum von Pornos Leistungsstress verursachen. Die überoptimalen Bilder in Pornos und Sexfilmen werden dann mit der Realität verglichen, was wiederum Druck und Stress verursachen kann. Gefährdet sind hier vor allem einige (wenn auch nicht alle) Jugendliche, aber auch Erwachsene mit Persönlichkeitsstörungen oder schwereren psychischen Erkrankungen.


Sexuelle Probleme haben meist andere Ursachen

Dennoch darf hier nicht die Ursache mit der Wirkung verwechselt werden. Die Ursache ist nicht die Pornografie an sich, sondern die Unsicherheit oder auch Unerfahrenheit des Konsumenten/der Konsumentin. Die meisten Menschen können gut zwischen Fiktion, Fantasie (Pornografie) und Realität (Sex mit einem realen Menschen) unterscheiden. Kommt es zu Schwierigkeiten in der Sexualität, ist in der Regel nicht die Pornografie die Ursache, sondern die Paardynamik, Druck und Stress im Bett und vieles mehr.


Sexualtherapie und Sexualberatung in Salzburg, Wien und Hamburg

Ich biete sexualpsychologische Hilfe, wenn Sie unter Ihrem Pornokonsum leiden oder das Pornoschauen Ihre Sexualität und Partnerschaft negativ beeinflusst.

Filmtipp: "Von Süchtigen und Profiteuren: Die Porno-Industrie in Deutschland"

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
von Florian Friedrich 17. Juni 2026
Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
Ein Arzt spircht mit einem HIV-positiven Mann.
von Florian Friedrich 11. Juni 2026
Erfahren Sie, warum HIV-positive Männer oft länger leben als Männer ohne HIV-Infektion.