Sexualität im Alter - psychologische Hilfe und Sexualberatung

Florian Friedrich • 17. November 2025
Sexualität im Alter - psychologische Hilfe und Sexualberatung

Sex im Alter - ein Tabu

Sexualität im Alter stellt für viele Menschen noch immer ein Tabu dar. Dabei ist Sexualität ein wesentliches Grundbedürfnis und ist unabhängig vom Lebensalter. Auch Fragen der sexuellen Orientierung und der sexuellen Identität können erst in späteren Lebensabschnitten auftauchen, wenn sie in jüngeren Jahren stark verdrängt wurden.  Bedauerlicherweise werden zahlreiche ältere Menschen in Ihrer Sexualität durch äußere oder verinnerlichte Normen stark eingeschränkt und schämen sich stark für ihre Bedürfnisse nach Liebe, Zärtlichkeit, Erotik und Sex. Darüber hinaus sind auch Pflegesysteme auf die sexuellen Bedürfnisse alter Menschen nur unzureichend sensibilisiert.


Weniger sexuelle Räume im Alter

Im Alter und im hohen Alter haben Menschen immer weniger sexuelle Räume und Intimräume zur Verfügung, etwa dann, wenn Pflegekräfte in die eigene Wohnung kommen oder wenn alte Menschen in ein Senior*innenheim umziehen müssen. Gerade in Heimen sind kaum noch Räume für sexuelle Paarbeziehungen vorhanden. Auch die Möglichkeit, sich selbst ungestört zu befriedigen, ist nicht immer gegeben. 



Hilfe für Senior*innen in Salzburg / Hamburg / Wien

Aus diesem Grund biete ich psychologische Hilfe, Psychotherapie, Sexualberatung, Sexualtherapie und Paartherapie für ältere und alte Menschen, die ihre Sexualität eigenverantwortlich und selbstbestimmt leben möchten, ohne ihre Bedürfnisse zu übergehen.

Als Existenzanalytiker setze ich am subjektiven Erleben der Sexualität an, arbeite aber auch mit verhaltenstherapeutischen, tiefenpsychologischen, embodimentorientierten und systemischen Ansätzen (etwa dem Hamburger Modell). Im Mittelpunkt steht meine therapeutische Haltung, dem Menschen zu einem freien und eigenverantwortlichen Umgang mit der eigenen Sexualität zu befähigen.

Film: Sex im Alter: "Ich mag ihre Brüste"

Ein Bild des Psychotherapeuten Florian Friedrich.
trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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