Kaufsucht und exzessives Konsumverhalten - psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 17. September 2025

Was ist Kaufsucht?

Es gibt Menschen, die sich innerlich wie getrieben fühlen, Dinge zu kaufen.  Der Drang ist hierbei so stark, dass die Betroffenen diesem nachgeben müssen und dies als einen inneren Zwang erleben, dem sie nicht widerstehen können. Dabei muss im Laufe der Zeit, wie bei jeder anderen Sucht auch, die Dosis des Einkaufens gesteigert werden, damit sich kurzfristig ein angenehmes Gefühl einstellt. Oft tappen die Betroffenen dabei in die finanzielle Schuldenfalle. 


Ich biete Psychotherapie und psychologische Hilfe bei Kaufsucht und exzessivem Konsumverhalten an.

Für Menschen, die wirtschaftlich schwach sind, gibt es bei mir auch kostenlose Plätze.

Kaufsucht und exzessives Konsumverhalten - Psychotherapie

Häufigkeit und Ursachen

Das Anton-Proksch-Institut gibt an, dass etwa 600.000 Menschen in Österreich zu einem gesteigerten bis hin zu exzessivem Konsumverhalten neigen.


Der Kaufsucht können folgende Ursachen zugrunde liegen:

  • innere Leere
  • Einsamkeit
  • unterdrückte Emotionen und authentische Bedürfnisse
  • ein geringer Selbstwert
  • mangelnde Impulskontrolle


Kaufsucht als Kompensation für Unzufriedenheit

Kaufsucht und exzessives Konsumverhalten sind oft eine Kompensation und Ersatzhandlung für andere Mängel im Leben, etwa für einen unerfüllten Alltag oder innere Langeweile, unterdrückte Emotionen, Bedürfnisse, unausgesprochene zwischenmenschliche Konflikte und innere Leere. Als Psychotherapeut arbeite ich mit Ihnen daran, die Ursachen Ihrer Kaufsucht anzugehen, Ihr Selbstwertgefühl zu stärken und mithilfe der Existenzanalyse Ihre authentischen Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen, um dann bessere Möglichkeiten des Umgangs zu finden. 

Filmtipp: "Wo beginnt Kaufsucht?"

Erfahren Sie in diesem Video die Anzeichen und Warnzeichen für eine Kaufsucht.

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
von Florian Friedrich 17. Juni 2026
Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
Ein Arzt spircht mit einem HIV-positiven Mann.
von Florian Friedrich 11. Juni 2026
Erfahren Sie, warum HIV-positive Männer oft länger leben als Männer ohne HIV-Infektion.