Hypnosystemische Paartherapie

Florian Friedrich • 23. Dezember 2025

Verstehen, was wirkt und fördern, was verbindet

Beziehungen sind lebendige Systeme. Wenn es kriselt, liegt das selten an zu wenig Liebe, sondern an Mustern, die sich im Laufe der Zeit etabliert haben. Wiederkehrende Konflikte, Symptome von Bindungsverletzungen, Traumata, Rückzug, Sprachlosigkeit, Eifersucht oder emotionale Distanz sind keine Zeichen von Scheitern – sondern Hinweise darauf, dass etwas Wichtiges gesehen und neu gestaltet werden möchte.


In meiner hypnosystemischen Paartherapie begleite ich Paare dabei, diese Muster nicht zu bekämpfen, sondern zu verstehen und konstruktiv zu nutzen.

Hypnosystemische Paartherapie

Die Partner:in ändern - wofür? | couch:now | Dr. Gunther Schmidt

Was bedeutet hypnosystemisch?

Der hypnosystemische Ansatz (von Gunther Schmidt) verbindet systemische Therapie mit der modernen Hypnotherapie. Im Mittelpunkt steht nicht die Frage: „Wer ist schuld?“, sondern: „Wie funktioniert unser Beziehungssystem – und wie können wir es flexibler, bewusster und verbundener gestalten? Wie können wir konstruktiv mit bleibenden Unterschieden umgehen?“

Probleme werden dabei als sinnvolle Schutz- oder Lösungsversuche verstanden, die einst geholfen haben und heute vielleicht nicht mehr passen. Gemeinsam entwickeln wir neue Wahlmöglichkeiten, die Nähe, Autonomie und Sicherheit besser miteinander verbinden.


Wobei ich euch unterstützen kann

  • wiederkehrende Konflikte und Eskalationen
  • Nähe-Distanz-Themen
  • Kommunikationsschwierigkeiten
  • Eifersucht, Unsicherheit, Vertrauensfragen
  • Veränderungen in Beziehung oder Lebensphase
  • alternative Beziehungsmodelle und deren Herausforderungen (etwa Polyamorie, Polygamie, offene Partnerschaft)
  • Wunsch nach mehr Lebendigkeit, Klarheit oder Tiefe in der Beziehung


Dabei geht es nicht darum, sich richtig zu verhalten, zu funktionieren oder etwas zu leisten – sondern darum, einen eigenen, stimmigen Weg zu finden.


Ein sicherer Raum für Vielfalt

Ich arbeite kink aware sowie LGBTIQA*-affirmativ.
Das bedeutet für meine Arbeit:

  • Wertschätzung von sexueller Vielfalt
  • Offenheit für unterschiedliche Beziehungs- und Lebensmodelle
  • Bewusstsein für Macht, Konsens, Identität und Diskriminierungserfahrungen
  • ein respektvoller, freier Raum für das, was euch ausmacht

Egal, ob ihr monogam, nicht-monogam, queer, kinky, fragend, hetero, cis oder straight seid:
Eure Beziehung muss sich nicht erklären – sie darf sich zeigen, so wie sie ist.


Meine Haltung

  • wertschätzend statt bewertend
  • interessiert und phänomenologisch statt Schuld zuweisend
  • ressourcenorientiert statt am Problem fixiert
  • achtsam gegenüber Grenzen, Tempo und individuellen Bedürfnissen

Veränderung geschieht nicht durch Druck, sondern durch Verstehen, Bewusstheit und neue innere Spielräume.



Einladung

Wenn ihr euch wünscht,

  • eure Beziehung besser zu verstehen
  • festgefahrene Muster zu verändern und zu utilisieren
  • wieder mehr Verbindung, Klarheit oder Leichtigkeit zu erleben,

dann lade ich euch herzlich ein, Kontakt aufzunehmen.
Gemeinsam schauen wir, wie eure Beziehung sich weiterentwickeln möchte.

Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Florian Friedrich • 2. Oktober 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
Schematische Darstellung des menschlichen Gehirns als leuchtendes organisches Organ, von dem sich ab
von Florian Friedrich • 29. September 2026
Kritische Analyse von Florian Friedrich: Warum Mind Control neurobiologisch unmöglich ist und suggestive Therapie Scheinerinnerungen erzeugt.
Eine frisch aufgeschnittene gelbe Zitrone mit spritzenden Safttropfen auf einem Holztisch.
von Florian Friedrich • 28. September 2026
Warum Modelle wie „Translogik“ (Huber/Petkova) in der Traumatherapie wissenschaftlich unhaltbar sind. Fakten zu Dissoziation und False Memories.
Rituelle Gewalt und Mind Control  - Podcast
von Florian Friedrich • 25. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.