Pfarrer*innen, Theolog*innen und Seelsorger*innen - Supervision

Florian Friedrich • 18. November 2025

Existentielles Coaching und Supervision für Theolog*innen in Salzburg, Wien und Hamburg

Priester, Pfarrer*innen, Theolog*innen und Seelsorger*innen haben viel Verantwortung in ihrem Dienst. Sie leisten wichtige zwischenmenschliche Arbeit und sind mit dem Leid ihrer Mitmenschen konfrontiert. Dies kann eine gesunde Herausforderung, manchmal aber auch eine Überlastung sein. Zudem bringen Theolog*innen ihre eigene Persönlichkeit und Berufung stark in ihren Dienst mit ein.

Darüber hinaus sind sie den Strukturen ihrer Kirche und Glaubensgemeinschaft unterworfen und müssen sich mit veränderten Rahmenbedingungen, wie etwa Priester- und Seelsorger*innenmangel auseinandersetzen.

Auch eigene biografische Wunden, Erfahrungen oder Traumen können die Arbeit belasten.

Die berufliche Arbeit ist in der Regel vielschichtig und komplex. Es gibt unterschiedliche, manchmal auch widersprüchliche berufliche Rollenerwartungen und Aufträge, die reflektiert werden sollten. Manchmal fühlen sich Mitarbeiter*innen im kirchlichen Bereich dadurch verwirrt oder hilflos. Darunter leiden die Qualität ihrer Arbeit und die berufliche Zufriedenheit.


Ich biete Supervision und Coaching Vorort in Salzburg an. In Wien und Hamburg komme ich gerne in Ihre Einrichtung. Auch online-Supervisionen und online-Coachings sind bei mir möglich.

Ich selbst habe katholische Theologie als Unterrichtsfach studiert und abgeschlossen.

Priester und Seelsorger*innen - Coaching

Film: "Gott als Beruf – warum wird man heute noch Priester?"

Warum Coaching und Supervision?

Supervision und Choaching können Ihnen helfen, Ihre beruflichen Fragen oder psychischen Belastungen, die mit der Ausübung Ihres Amtes einhergehen, zu beantworten und zu klären. Als Psychotherapeut kann ich Ihnen selbstverständlich auch dann helfen, wenn Sie unter seelischen Beschwerden wie Depressionen, Traumafolgesymptomen oder Substanzmissbrauch leiden.


Supervision stellt einen wichtigen Blick von außen dar, der Ihnen helfen kann, Ihre Arbeit, schwierige berufliche Situationen und fachliche Aufgaben neu und selbstwirksam zu gestalten. Sie dient der beruflichen Klärung und zeigt neue Lösungswege, Handlungsperspektiven und Ressourcen auf. Auch eine gesunde Selbstfürsorge und eine gute Beziehung zu sich selbst sind Themen und Inhalt der Supervision.



Anlässe für Coaching und Supervision können sein:

  • brodelnde oder ungelöste Konflikte in Teams
  • mangelnde Wertschätzung
  • Erschöpfung und Überlastung
  • neue berufliche Aufgaben
  • wenn Sie Ihre Kommunikation verbessern wollen
  • neue berufliche Rollen und Herausforderungen
  • wenn es zu Umstrukturierungen an Ihrem Arbeitsplatz kommt
  • wenn berufliche Beziehungen zu nah oder zu distanziert sind
  • wenn sich private, familiäre oder partnerschaftliche Bedürfnisse nicht mit den beruflichen Interessen vereinbaren lassen
  • wenn Sie als Führungskraft ihren Leitungsstil verbessern oder verändern wollen
  • neue Mitarbeiter*innen und Kolleg*innen
  • Fragen der eigenen sexuellen Identität und Orientierung
  • wenn Sie es im Schuldienst mit schwierigen Schüler*innen zu tun haben
  • eine neue berufliche Position oder Stelle

Film: "Kirche anders denken: Eine junge Pfarrerin im Aufbruch"

Teamsupervision oder Einzelsupervision

Meine Supervision ist sowohl im Einzel- als auch im Gruppensetting möglich. D.h. ich biete Supervision und Coaching auch für Teams in kirchlichen Einrichtungen, für Abteilungen und pastorale Gremien an.


An wen richtet sich meine Supervision im kirchlichen Bereich?

An alle Menschen, die in der Pastorale, der kirchlichen Verwaltung oder im Schuldienst tätig sind, darunter

  • Priester
  • Pfarrer*innen und Geistliche
  • Lehrvikar*innen
  • Pfarramtskandidat*innen
  • Führungskräfte in kirchlichen Einrichtungen
  • Religionslehrer*innen
  • Sekretär*innen
  • Ehrenamtliche Helfer*innen

Film: "Gott darf auch weiblich sein!": Wie Lena die Kirche reformieren möchte

Weiße Rosen in einem Rosengarten vor schneebedeckten Bergen – poetisches Bild für Selbstreflexion
von Florian Friedrich 11. September 2026
Podcast über Psychotherapie und Hypnosystemik: Selbstwert, innere Muster, Glaubenssätze und die Frage, wie wir anders mit uns selbst umgehen können.
Florian Friedrich als Bastian im Theaterstück DER DRESSIERTE MANN
von Florian Friedrich 9. September 2026
Mein aktuelles Schauspielprojekt in der Rolle des Bastian Der dressierte Mann von John von Düffel Nach dem gleichnamigen Bestseller von Esther Vilar. Vilar dreht den Spieß um. Sie behauptet: Nicht die Männer unterdrücken die Frauen, sondern Frauen dressieren die Männer seit Jahrhunderten. Frauen nutzen Sex, Liebe und die Mutterrolle als Machtmittel. Dafür lassen sie sich aushalten und versorgen. Männer arbeiten, machen Krieg, zahlen - und bekommen dafür “Zuneigung” und Sex. Sie sind also die eigentlichen „Sklaven“. “Der Mann ist dressiert wie ein Haustier. Er glaubt frei zu sein, ist aber abhängig.” Das Buch löste 1971 einen riesigen Skandal aus. Von Feministinnen gehasst, von Männern gefeiert. Bis heute extrem umstritten. Es ist in dem Buch eine provokante These, dass die klassische Rollenverteilung Frauen bevorteilt und Männer ausbeutet. Bis heute ein Provokations-Bestseller. Der Vorverkaufspreis beträgt 16 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Ermäßigungen gibt es für Jugendliche sowie für (Schüler-)Gruppen ab zehn Personen. Reservierungen: Freiraum Oberndorf: 0664 / 6431727 Theatergruppe Oberndorf: 0677 / 62551846 E-Mail: info@freiraumoberndorf.at Ich freue mich. die tolle Rolle des Bastian zu spielen, eine Rolle, die man(n) sich nur wünschen kann.
von Florian Friedrich 9. September 2026
Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen Rituelle Gewalt und Mind Control – Was wissen wir eigentlich? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Die Macht der Erinnerung Du bist nicht dein Zustand Wenn der Therapeut die Geschichte mitliefert Michaela Huber – Koryphäe, Einfluss und fachliche Kritik Valeria Petkova – Wenn Mind Control zur Erklärung wird Wenn Therapie zur Weltanschauung wird 9. Wenn Therapeut aussteigen – Schuld, Loyalität und der Weg zurück Wenn du als Klient aussteigen willst Wem gehört die Geschichte eines Menschen? Portugal, Netzwerke und die Internationalisierung einer therapeutischen Schule Von SPIEGEL bis zum goldenen Aluhut – Wenn Wissenschaft, Therapie und Medien aufeinanderprallen Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.
Cinematic conceptual illustration of a human silhouette standing in a dark, atmospheric room
von Florian Friedrich 8. September 2026
Rituelle Gewalt, Mind Control und falsche Erinnerungen: Eine psychotherapeutische und wissenschaftliche Einordnung von Trauma, Suggestion, Hypnose und Gedächtnis.