Körperpsychotherapie und Felt Sense

Florian Friedrich • 19. November 2025

Die heilsame Kraft des Felt Sense: Wie Körperpsychotherapie Ihnen helfen kann, emotionale Blockaden zu lösen

Emotionale Blockaden können uns im Alltag belasten und unsere Lebensqualität mindern. Körperpsychotherapie bietet hier einen effektiven Ansatz: Durch den Felt Sense, das bewusste Wahrnehmen von Körperempfindungen, können wir uns mit unseren Emotionen verbinden und sie heilsam verarbeiten. Entdecken Sie hier, wie Körperpsychotherapie Ihnen helfen kann, emotionale Blockaden zu lösen.

Körperpsychotherapie und Felt Sense

1. Einführung in die Körperpsychotherapie

Die Körperpsychotherapie ist eine Therapiemethode, die den Körper als Einheit von Geist und Psyche betrachtet und sich auf die körperlichen Empfindungen des Patienten/der Patientin konzentriert.


Der Felt Sense spielt dabei eine zentrale Rolle. Dieses Konzept beschreibt ein tiefes, körperliches Gefühl, das mit einer bestimmten Emotion oder Erfahrung verbunden ist. Es kann oft schwer in Worte gefasst werden, aber es ist ein wichtiger Ausgangspunkt für die Arbeit an emotionalen Blockaden. In diesem Artikel werden wir uns genauer mit dem Felt Sense und der Wirkungsweise der Körperpsychotherapie bei der Lösung von emotionalen Blockaden befassen.


2. Erklärung des Konzepts des Felt Sense und seine Bedeutung für emotionale Blockaden

Beim Felt Sense handelt sich um ein diffuses Gefühl, das stark mit inneren Erfahrungen verbunden ist. Durch die Arbeit mit dem Felt Sense können wir lernen, unsere inneren Empfindungen, Emotionen sowie unser Spüren bewusst wahrzunehmen und zu akzeptieren.

Emotionale Blockaden können viele Ursachen haben und manifestieren sich oft als körperliche Beschwerden wie Verspannungen oder Schmerzen. Die Körperpsychotherapie nutzt den Felt Sense, um diese Blockaden aufzulösen und den natürlichen Fluss von Emotionen und Gedanken im Körper wiederherzustellen. Indem man lernt, seine körperlichen Empfindungen bewusst wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben, kann man blockierende Muster durchbrechen und neue Wege finden, um mit schwierigen Emotionen umzugehen.

Die Arbeit mit dem Felt Sense erfordert oft eine gewisse Offenheit und Bereitschaft zur Veränderung. Es kann sehr befreiend sein, sich auf diese Art der Selbstwahrnehmung einzulassen. Viele Menschen berichten von einem tieferen Verständnis ihrer eigenen Emotionen und einer gesteigerten Fähigkeit zur Selbstregulation. Insgesamt ist die Arbeit mit dem Felt Sense ein wichtiger Bestandteil der Körperpsychotherapie und kann zu einer verbesserten emotionalen Gesundheit führen. Durch die Verbindung von körperlicher und psychischer Arbeit können Menschen lernen, ihre eigenen Bedürfnisse besser zu verstehen und ihre inneren Ressourcen zu nutzen.


3. Die Wirkungsweise der Körperpsychotherapie bei der Lösung von emotionalen Blockaden durch den Einsatz des Felt Sense

Die Wirkungsweise der Körperpsychotherapie beruht darauf, dass sie Patient*innen hilft, ihre Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Die Therapie kann dabei helfen, alte Muster aufzubrechen und neue Verhaltensweisen zu erlernen. Verschiedene Techniken und Methoden der Körperpsychotherapie wie Atemübungen oder Bewegungsübungen können dabei helfen, den Felt Sense zu aktivieren.

Eine Möglichkeit ist es, die Empfindungen in Worte zu fassen, sie zu malen oder zu zeichnen. Auf diese Weise können sie greifbarer werden und man kann beginnen, sie bewusst wahrzunehmen und anzunehmen.

Film: "Woher kommen meine Schmerzen?"

Auch in der Schmerztherapie und Psychosomatik ist der Felt Sense eine wichtige Methode. 


4. Die Rolle des Psychotherapeuten/der Psychotherapeutin

Die Rolle des Therapeuten/der Therapeutin besteht darin, den Patienten/die Patientin bei diesem Prozess zu begleiten und ihm/ihr dabei zu helfen, seine/ihre Ressourcen zu aktivieren. 

Der Therapeuten/die Therapeutin hat somit bei der Arbeit mit dem Felt Sense eine wichtige Bedeutung. Der/die Therapeut*in schafft einen geschützten Raum, in dem der/die Patient*in sich sicher fühlen und sich öffnen kann. Durch gezielte Fragen und Anregungen unterstützt er/sie den Patienten/die Patientin dabei, seinen/ihren Felt Sense zu erkennen und zu nutzen. Dabei geht es nicht darum, den Patient*innen die Lösungen vorzugeben, sondern ihnen zu helfen, die eigenen Ressourcen zu entdecken und zu aktivieren.


Der/die Therapeut*in fungiert als Assistenz und Unterstützer. Durch sein/ihr Einfühlungsvermögen und seine/ihre Fachkenntnisse kann er/sie den Prozess gezielt lenken und fördern. Dabei ist es wichtig, dass der/die Therapeut*in eine offene Haltung einnimmt und auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten/der Patientin eingeht. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Therapeut*in und Patient*in ist die Basis für eine nachhaltige Lösung emotionaler Blockaden.


5. Langfristige Auswirkungen einer erfolgreichen Auflösung emotionaler Blockaden auf die psychische Gesundheit

Wir fühlen uns freier, leichter und entspannter im Umgang mit schwierigen Situationen. Unsere Beziehungen können sich verbessern, da wir uns offener und authentischer zeigen. Die Arbeit mit dem Felt Sense kann auch dazu beitragen, dass wir uns selbst besser kennenlernen und unser Selbstbewusstsein stärken. Insgesamt kann die Körperpsychotherapie mit dem Fokus auf dem Felt Sense einen positiven Einfluss auf unser Leben haben und uns helfen, ein erfüllteres Leben zu führen.


6. Fazit und weitere Möglichkeiten zur Nutzung des Felt Sense in anderen therapeutischen Bereichen

Im Rahmen der Körperpsychotherapie hat sich das Konzept des Felt Sense als äußerst hilfreich bei der Lösung von emotionalen Blockaden erwiesen. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, wie dieser Ansatz in anderen therapeutischen Bereichen eingesetzt werden könnte. Eine vielversprechende Option ist die Verwendung des Felt Sense in der Traumatherapie. Hierbei könnten Patient*innen ihre körperlichen Empfindungen nutzen, um traumatische Erinnerungen zu verarbeiten und zu überwinden. Auch in der Schmerztherapie und der Psychosomatik spielt der Felt Sense eine Rolle, indem Patient*innen lernen, auf ihre körperlichen Empfindungen zu achten und dadurch Schmerzen besser zu bewältigen. Insgesamt bietet die Erforschung weiterer Anwendungsmöglichkeiten des Felt Sense in anderen therapeutischen Bereichen ein großes Potenzial für die Verbesserung der psychischen Gesundheit der Menschen.

Ein Bild des Psychotherapeuten Florian Friedrich.
trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 16. Februar 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 21. Februar 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 25. April 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 4. Juli. 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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