Vaginismus/Scheidenkrampf - Sexualberatung und Sexualtherapie

Florian Friedrich • 4. Februar 2023

Was ist Vaginismus?

Vaginismus meint, dass Berührungen im Genitalbereich oder der Versuch, etwas in die Scheide einzuführen, Missempfindungen oder Schmerzen, Verspannungen und Verkrampfungen der Scheidenmuskulatur (besonders des äußeren Drittels der Scheide) oder des Beckenbodens auslösen können. Viele davon betroffene Frauen fühlen auch starke Ängste vor dem Scheidenkrampf, was diesen wiederum verstärken kann, da wir bei Angst unsere Muskulatur anspannen. Ein Teufelskreis entsteht.

Die drei Komponenten Verspannung, Schmerz und Angst treten fast immer zusammen auf.


Ich biete Sexualtherapie, Sexualberatung und psychologische Hilfe an, wenn Sie unter Vaginismus/Scheidenkrampf leiden, online und Vorort in meiner Praxis in Salzburg, online auch in Wien, Hamburg, München und Berlin.

Vaginismus/Scheidenkrampf - Sexualberatung und Sexualtherapie

Viele Frauen, die unter Vaginismus leiden, spüren Verspannungen und ein Gefühl von „Enge“, aber auch das Gefühl, die Scheide sei verschlossen, obwohl Lubrikation vorhanden ist. In der Regel wird nicht die Verspannung als schmerzhaft empfunden, sondern der Schmerz tritt bei dem Versuch auf, etwas in die Scheide einzuführen. Sexualpartner von Frauen mit Vaginismus geben an, dass sie beim Eindringen des Penis wie gegen eine Wand stoßen und das Eindringen unmöglich ist, auch dann, wenn der Penis steif ist. 

Es gibt Frauen, die permanent unter Vaginismus leiden, bei manchen besteht er nur zeitweise. Bei starkem Auftreten kommt es oft schon bei der Vorstellung, dass etwas in sie Scheide eingeführt wird, zu starken Verkrampfungen. Geschlechtsverkehr ist dann gar nicht mehr möglich, ebenso wenig wie das Einführen des Fingers oder die Benützung von Tampons. 

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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