Kann COVID beim Sex übertragen werden?

Florian Friedrich • 23. Juli 2025

Corona wird auch beim Sex und beim Küssen leicht übertragen

Überall, wo Menschen in engen Kontakt kommen, kann man sich mit COVID-19 infizieren. Durch die Nähe beim Sex kann man sich, unabhängig von der Sexualpraktik, anstecken. Kondome schützen nicht vor Corona, da das Virus über die Atemluft übertragen wird.

Kann COVID beim Sex übertragen werden?

Wann besteht kein Risiko?

Es besteht kein Risiko, wenn man Sex mit sich selbst hat (Masturbation) oder beim Sex nicht in der Nähe der Partner*innen ist, etwa beim Telefonsex oder Online-Sex. Wichtig ist es, sich vor der Selbstbefriedigung gründlich die Hände zu waschen, damit man die Viren nicht unbeabsichtigt auf die Schleimhäute bringt. 

Wer mit anderen Personen Sex hat, kann das Risiko senken, wenn er die Zahl seiner Sexualpartner*innen reduziert.

Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn mehrere Menschen auf engem Raum Sex haben, etwa auf Sexpartys, in Sexsaunen,  oder in Darkrooms. 

Wer Symptome von COVID-19 zeigt, Kontakt zu Menschen mit COVID-19 hatte oder kontaktbeschränkt ist, sollte auf Sex mit anderen verzichten.


Schützen Kondome vor einer Infektion mit COVID?

Die klare Antwort lautet NEIN!

Kondome bieten zwar einen zuverlässigen Schutz vor HIV und einigen sexuell übertragbaren Infektionen, nicht aber vor COVID-19. Der Hauptübertragungsweg von Corona ist nämlich die Atemluft, etwa dann, wenn fremde Aerosole beim Einatmen in meinen Körper gelangen. Deshalb ist beim Sex und beim Küssen kein Schutz vor SARS-CoV-2 möglich. 

Filmtipp: "Das Coronavirus erklärt & was du jetzt tun solltest"

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
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