Diagnose Krebs - psychologische Hilfe Salzburg/Hamburg

Florian Friedrich • 24. November 2025

Krebsdiagnosen als schwere psychische Krisen

Die Diagnose Krebs stellt fast immer eine massive und überfordernde existentielle Erschütterung im Leben eines Menschen dar, die ohnmächtig macht. Depressionen, starke Ängste, Gefühle der Leere, innere Unruhe, Wut und Trauer können einander rasch ablösen. Auch Schlafstörungen und Konflikte mit Angehörigen können auftreten. Die Diagnose Krebs wird fast immer als Grenzerfahrung erlebt und konfrontiert uns mit unserer Endlichkeit und dem Tod.


Ich biete psychologische Hilfe bei Krebserkrankungen, Psychotherapie und Beratung für Betroffene und deren Angehörige an, online auch österreichweit und in München, Hamburg und Berlin.

Diagnose Krebs: psychologische Hilfe und Psychoonkologie

Es ranken sich zahlreiche Mythen um Krebserkrankungen und gutgemeinte, jedoch wenig hilfreiche Kommentare, wie „Du musst nur positiv denken, dann schaffst Du das schon!“ oder „Ernähre Dich halt jetzt besser!“ stellen zusätzliche Belastungen dar.

In dieser Erschütterung des Lebens liegen jedoch auch personale und existentielle Spuren, einen neuen Blick auf das Leben und seine sinnstiftenden Möglichkeiten zu finden. Trotz starker Emotionen wie Todesangst, Depression und innerer Unruhe kann im therapeutischen Prozess neuer Lebensmut gefunden werden und der/die Betroffene kann sich dem Leben neu zuwenden und in Beziehung zu ihm treten.

WDR Doku über Brustkrebs: "Der Krebs kann uns mal - Die Chemo Chicas"

Eine Dokumentation über Frauen, welche die Diagnose Brustkrebs bekommen haben. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Meine psychologische und psychotherapeutische Hilfe

Als Angehöriger der Logotherapie und Existenzanalyse biete ich psychologische Hilfe, die Erkrankung in Ihr Leben zu integrieren und belastende Emotionen auszuhalten, anzunehmen und durch sie hindurchzugehen. Auch Angehörigenberatung kann Erleichterung verschaffen.

Das Ziel der Psychotherapie bzw. psychologischen Beratung ist es dabei nicht, keine Angst mehr zu fühlen, sondern die Erfahrung zu machen, Möglichkeiten zu entdecken, um gut mit der Angst sein und leben zu können. Die Erkrankung Krebs trägt ja immer beide Möglichkeiten in sich: Es könnte sein, dass ich überlebe oder dass ich sterbe. Es gilt dann, mit der Angst den Mut zu finden, in die Zukunft zu gehen. Mut kann dort entstehen, wo ich spüre, dass das Leben noch nicht zu Ende ist, es ist nicht aus und damit auch nicht ausgeschlossen, dass ich damit leben kann – auch wenn es noch so schmerzhaft und schrecklich ist, wenn es Verlust bedeutet und mich an meine Grenzen bringt.

So kann etwa Angst zu Zuversicht werden und der betroffene Mensch kann mit der Erkrankung Krebs und der Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit „Ja!“ zum Leben sagen.

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Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Dieser Podcast versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen: Rituelle Gewalt & Mind Control – Was ist wissenschaftlich belegt? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.