Lesbische Frauen - Coming-Out-Beratung und psychologische Hilfe

Florian Friedrich • 23. November 2025

Hilfe für lesbische Frauen in Salzburg, Wien, Hamburg und München

Ich biete Coming-out-Beratung, psychologische Hilfe und Psychotherapie für lesbische Frauen in Salzburg an, online auch österreichweit und in Hamburg, München und Berlin.

Lesbische Frauen - Coming-Out-Beratung und psychologische Hilfe

Was ist weibliche Homosexualität?

Die weibliche Homosexualität zählt zu einer von mehreren Spielarten sexueller Vielfalt und ist genauso gesund wie Heterosexualität. Homosexualität wurde von der Psychologie und Psychiatrie bis weit in die 1990er Jahre schwer pathologisiert. Es gab sogar Versuche, Homosexualität zu heilen. Solche Konversionstherapien sind heute zu Recht streng verboten. Lesbische Frauen stellen eine Minderheit dar und passten den Psychiater*innen und anderen Psy-Berufen lange nicht in ihr Konzept von Normalität, welches sie nicht kritisch hinterfragten.



Homophobie und Homonegativität

In unserer Gesellschaft sind Homophobie und Homonegativität noch immer weit verbreitet. Es gibt massive psychische und physische Gewalt gegenüber LGBTIQA* und einer Jahrtausende-alte-Tradition von Verfolgung. Daher verinnerlichen viele homosexuelle Menschen diese Homophobie. So ist es nicht verwunderlich, dass es auch lesbische Frauen gibt, die ihre eigene Homosexualität stark ablehnen und sich innerlich selbst bekämpfen.

Lesbische Frauen sehen sich trotz zahlreicher Liberalisierungen und rechtlicher Fortschritte auch heute noch verschiedenen Stigmatisierungen und Diskriminierungen ausgesetzt. So gibt es in vielen Ländern den sogenannten „Corrective Rape“, bei dem eine Frau von einem Mann vergewaltigt wird, unter dem rationalisierenden Vorwand, man wolle sie durch die Vergewaltigung heterosexuell machen und "bekehren". In subtilerer Form werden lesbische Frauen von Männern häufig als pornografisches Lustobjekt abgewertet. Zugleich wird ihnen unterstellt, dass zwei Frauen keine sexuelle Zufriedenheit erlangen könnten, sexuell frustriert seien und dass es deshalb einen Mann brauche.


Lesbische Frauen werden (als eine von vielen Formen der Diskriminierung) in ihrer authentischen sexuellen Orientierung nicht ernst genommen und validiert. Auch werden sie häufiger Opfer familiärer, physischer und körperlicher Gewalt als heterosexuelle Menschen.

So verwundert es nicht, dass lesbische Frauen häufiger unter Depressionen und Angststörungen leiden, Alkohol und Drogen missbrauchen und Suizidversuche bzw. Suizid begehen.

Filmtipp: "Am Schauplatz - Wenn Frauen Frauen lieben"

Wie kann mir als lesbische Frau Psychotherapie helfen?

Psychotherapie und psychologische Beratung können Sie dabei unterstützen, Ihre eigene Homosexualität besser zu akzeptieren und Selbstliebe zu finden. Beides sind wesentliche Voraussetzungen für eine zufriedene Partnerschaft.


Anlässe für eine Psychotherapie oder psychologische Beratung können sein:

  • das innere und das äußere Coming-out
  • körperliche und psychische Gewalt
  • Schwierigkeiten, Ängste und Sorgen im Prozess des Coming-outs
  • Probleme in der Partnerschaft
  • Trennungen und Liebeskummer
  • Mehrfachdiskriminierung (z.B. wegen Homosexualität, biologischen Geschlechts und Ethnie, etwa lesbische junge Türkinnen)
  • Diskriminierung innerhalb der Community
  • familiäre und häusliche Gewalt
  • destruktive Beziehungsmuster
  • ein spätes Coming-out
  • Homosexualität und Sexualität im Alter
  • eine bestehende heterosexuelle Partnerschaft, u.U. sogar mit Kindern
  • Suche nach Akzeptanz der eigenen Homosexualität
  • Selbstablehnung
  • Mobbing und Diskriminierung
  • sexuelle Schwierigkeiten
  • Depressionen
  • Sexualtherapie und Sexualberatung
  • starke Scham- und Schuldgefühle aufgrund der homosexuellen Orientierung
  • Trauer bei einem späten Coming-out in der zweiten Lebenshälfte oder im letzten Drittel des Lebens über die vielen Jahre, in denen die Homosexualität nicht frei gelebt werden konnte oder durfte
  • Kinderwunsch und Regenbogenfamilie
  • Paartherapie für lesbische Paare
Ein Bild des Psychotherapeuten Florian Friedrich.
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Eine 13-teilige Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation und therapeutische Macht Die Diskussion über „rituelle Gewalt“ und „Mind Control“ bewegt sich zwischen realen Erfahrungen von Gewalt, traumatischen Folgen, wissenschaftlich umstrittenen Erklärungsmodellen und teilweise weitreichenden Verschwörungserzählungen. Diese Podcastreihe versucht, diese Ebenen voneinander zu unterscheiden. Dabei geht es nicht darum, sexualisierte oder organisierte Gewalt zu leugnen. Solche Gewalt ist real und kann schwere psychische Folgen haben. Gleichzeitig müssen auch weitreichende Behauptungen über geheime Täter-Netzwerke, satanistische Rituale, gezielte Persönlichkeitsspaltung oder Mind Control wissenschaftlich geprüft werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie Erinnerungen entstehen und welche Rolle therapeutische Suggestion spielen kann. Denn eine therapeutische Beziehung ist niemals nur ein Gespräch unter Gleichen. Therapeut*innen verfügen über Wissen, Autorität und Einfluss. Gerade deshalb tragen sie eine besondere Verantwortung dafür, zwischen Beobachtung, Hypothese und Gewissheit zu unterscheiden. Die Reihe fragt unter anderem: Was ist über rituelle und organisierte sexualisierte Gewalt tatsächlich bekannt? Welche wissenschaftlichen Belege gibt es für die weitreichende RG-MC-Erzählung? Was wissen wir über Dissoziation und DIS? Wie entstehen Erinnerungen und wie können falsche Erinnerungen entstehen? Was bedeutet es, wenn Erinnerungen erst während einer Therapie auftauchen? Wo beginnt therapeutische Suggestion? Was geschieht, wenn eine therapeutische Theorie zum Deutungsrahmen für nahezu alles wird? Wie können Patient ihre eigene Autonomie bewahren? Was können Therapeut tun, wenn sie eine frühere Überzeugung inzwischen kritisch sehen? Wo liegen die Grenzen wissenschaftlicher Kritik und berufsrechtlicher Sanktionen? Und wie können wir über dieses Thema sprechen, ohne entweder Menschen zu entwerten oder unbelegte Behauptungen zu bestätigen? Die Perspektive der Reihe ist hypnosystemisch: Nicht jede Erfahrung muss sofort abschließend erklärt werden. Zustände, Gefühle, Körperreaktionen und innere Anteile können ernst genommen und therapeutisch bearbeitet werden, ohne daraus automatisch eine bestimmte historische Geschichte abzuleiten. Denn: Wir können Menschen glauben, ohne jede Interpretation ihrer Vergangenheit zu glauben. Wir können Trauma behandeln, ohne eine bestimmte Tätergeschichte vorauszusetzen. Und wir können sagen: „Ich weiß es nicht.“ Diese Unsicherheit muss kein therapeutisches Defizit sein. Sie kann der Raum sein, in dem Selbstbestimmung wieder möglich wird. Die 13 Folgen Rituelle Gewalt und Mind Control – Was wissen wir eigentlich? Wenn eine Hypothese zur Gewissheit wird Die Macht der Erinnerung Du bist nicht dein Zustand Wenn der Therapeut die Geschichte mitliefert Michaela Huber – Koryphäe, Einfluss und fachliche Kritik Valeria Petkova – Wenn Mind Control zur Erklärung wird Wenn Therapie zur Weltanschauung wird 9. Wenn Therapeut aussteigen – Schuld, Loyalität und der Weg zurück Wenn du als Klient aussteigen willst Wem gehört die Geschichte eines Menschen? Portugal, Netzwerke und die Internationalisierung einer therapeutischen Schule Von SPIEGEL bis zum goldenen Aluhut – Wenn Wissenschaft, Therapie und Medien aufeinanderprallen Eine Podcastreihe über Trauma, Erinnerung, Dissoziation, Suggestion, therapeutische Verantwortung und die Freiheit, die eigene Geschichte selbst zu hinterfragen.