Suizid / Selbsttötung – psychologische Angehörigenberatung

Florian Friedrich • 13. Juli 2025

Meine Unterstützung in Salzburg, Wien, Hamburg und München

Suizid bzw. Selbstmord können Angehörige und Familien in schwere Krisen stürzen. Nach Unfällen, plötzlichen Todesfällen oder Suiziden fragen wir uns häufig nach dem Warum und werden davon gequält.

Ich biete psychologische und psychosoziale Hilfe und Angehörigenberatung für Menschen an, die einen geliebten Menschen durch Suizid verloren haben. 

Suizid / Selbstttötung – psychologische Angehörigenberatung

Angehörige leiden oft viele Jahre

Im Jahr 2020 nahmen sich 1.072 Menschen in Österreich selbst das Leben, in Deutschland taten dies 9.206 Personen. Angehörige von Menschen, die Selbsttötung begangen haben, kämpfen oft lange mit den Folgen des Suizids. Seit 1989 bezeichnet die WHO Hinterbliebene als eine Hochrisikogruppe für Suizide und fordert Nachsorgeprogramme.


Eine besondere Form der Trauerverarbeitung

Die Trauerverarbeitung der Angehörigen unterscheidet sich wesentlich von derjenigen anderer Todesumstände. Viele Angehörige fühlen nämlich nicht allein Trauer, sondern auch Gefühle der Mitverantwortung am Suizid, Schuld, eigene Suizidalität, Nachsterbewünsche, Wut, Groll und Empörung auf den Verstorbenen. Zudem erleben sie oft Stigmatisierung von ihrem sozialen Umfeld und entwickeln mitunter eigene psychische Erkrankungen, eine posttraumatische Belastungsstörung, Suchterkrankungen oder eine Depression. Es kann zu lebenslangen psychosozialen Belastungen kommen, etwa Frühberentung oder Arbeitsunfähigkeit.

Podcast von Verena König: "Suizidalität - was tun?"

Trauerinterventionen verschaffen Erleichterung

Trauerinterventionen richten sich spezifisch an die Hinterblieben von Menschen, die sich suizidiert haben. Es geht um das Durchleben und Verarbeiten all Ihrer Emotionen (Trauer, Wut, Ohnmacht, Hass, Groll, Schuldgefühle) und um Ihre Bedürfnisse, aber auch um Kontakte zu Selbsthilfegruppen, zu psychosozialen und sozialarbeiterischen Hilfestellungen oder Gruppengespräche mit anderen Angehörigen.


Selbsthilfegruppe in Salzburg

TRAUER NACH SUIZID, SHG SALZBURG

Gunther Schmidt: "Suizid - Wie damit umgehen?"

trans*identität – Supervision und Teamsupervision
von Florian Friedrich 30. Juni 2026
Gruppensupervision für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen, Psychiater*innen, Gutachter*innen, Pädagog*innen, Therapeut*innen und andere Berufsgruppen Ich biete regelmäßig an Samstagen von 11 bis 13 Uhr eine kostenlose online Supervisionsgruppe / Intervisionsgruppe für Psycholog*innen, Psychotherapeut*innen und Psychiater*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an, die trans*Personen auf ihrem Weg der Transition in ihr Wunschgeschlecht begleiten und/oder Gutachten bzw. Stellungnahmen für Hormontherapien und Operationen verfassen. In dieser Gruppe können wir alle viel voneinander lernen, Fallvignetten einbringen, unser Schwarmwissen bündeln, netzwerken und auch Länder übergreifend zusammenarbeiten. Die Gruppe ist offen, d.h. Sie können jederzeit dazustoßen. Ich selbst koordiniere die Gruppe nur, bin aber im Sinne der Intervision ein Teil der Gruppe und nicht deren Leiter. In der Gruppe können Einzelfälle, aber auch Themen eingebracht werden. Mögliche Themen sind: Gutachten erstellen Sorgen wegen Detransition und Fehldiagnosen Rechtliches und Haftung bei Detransition Autismus, ASS und ADHS in der Kombination mit trans*Identitäten genderfluide und non binäre Lebensweisen Rechtliche Aspekte Andere LGBTIQA* Themen Wann sind die nächsten Termine? Samstag, 5. September 2026 von 11 bis 13 Uhr Samstag, 7. November 2026 von 11 bis 13 Uhr  Einzeln oder im Team Des Weiteren biete ich (kostenpflichtige) Supervisionen (einzeln oder Teamsupervision) und Coaching für helfende Berufsgruppen an, die mit trans*identen (transgender, transsexuellen, diversen, nicht binären, genderfluiden) Personen arbeiten, etwa für Pädagog*innen, Psychotherapeut*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen und Gutachter*innen. Die Supervisionen sind auch online möglich. Viele Psychotherapeut*innen und Gutachter*innen sind sich unsicher, wie sie mit trans*Personen und der Geschlechtsidentität von Menschen arbeiten und therapeutisch vorgehen sollen und lehnen dann trans*idente und non-binäre Menschen ab. Unter Umständen liegt dies daran, dass trans*Personen oft gar keine klassische Psychotherapie benötigen, da es ja nicht um die Heilung von Symptomen oder einer psychischen Erkrankung geht, sondern vielmehr um eine aktive Unterstützung auf dem Weg der Transition und der persönlichen Entwicklung. Insofern stellt eine Zwangs-Psychotherapie für uns als Helfer*innen, aber auch für unsere Klient*innen / Patient*innen eine Restriktion dar, die oft als entwürdigend erlebt wird.
Gemeinsame Kinder mit Narzissten: So schützt du dein Kind nach der Trennung
von Florian Friedrich 18. Juni 2026
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Ein roter, frischer Apfel liegt in zwei Händen. Der Hintergrund ist unscharf.
von Florian Friedrich 17. Juni 2026
Adipositas lässt sich mit hypnosystemischen Ansätzen und Hypnose selbstfürsorglich und selbstwirksam regulieren.
Ein Arzt spircht mit einem HIV-positiven Mann.
von Florian Friedrich 11. Juni 2026
Erfahren Sie, warum HIV-positive Männer oft länger leben als Männer ohne HIV-Infektion.